{"version":"1.0","provider_name":"SwissFoundations","provider_url":"https:\/\/sf-wp-dev2.rainstudio.ch\/fr\/","author_name":"Jasmin Guggisberg","author_url":"https:\/\/sf-wp-dev2.rainstudio.ch\/fr\/author\/guggisbergswissfoundations-ch\/","title":"Une occasion manqu\u00e9e - La r\u00e9vision du droit des fondations de l'Iv. Pa. Luginb\u00fchl s'ach\u00e8ve sans r\u00e9glementation de la r\u00e9mun\u00e9ration des conseils de fondation - SwissFoundations","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"QrZGNfoSPu\"><a href=\"https:\/\/sf-wp-dev2.rainstudio.ch\/fr\/actualites\/une-occasion-manquee-pa-iv-luginbuehl\/\">Une occasion manqu\u00e9e &#8211; La r\u00e9vision du droit des fondations de l&rsquo;Iv. Pa. 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Dezember 2021 die Entscheidung. Es wird keine Regelung der Honorierung von Stiftungsr\u00e4ten geben. Beim Punkt der Stiftungsaufsichtsbeschwerde hat der Nationalrat dem Kompromissvorschlag des St\u00e4nderats zugestimmt.Der Nationalrat hat sich beim Thema der Entsch\u00e4digungen f\u00fcr Stiftungsr\u00e4te der Meinung seiner Rechtskommission (RK-N) und jener des St\u00e4nderates angeschlossen und diesen Punkt mit 113 zu 67 Stimmen bei 3 Enthaltungen verworfen. Somit wird es keine gesetzliche Regelung der Honorierung von Stiftungsr\u00e4ten geben.In der Frage des Beschwerderechts war der St\u00e4nderat in der vergangenen Woche dem Nationalrat mit einer abschliessenden Liste entgegengekommen. Demnach erhalten \u00abBeg\u00fcnstigte oder Gl\u00e4ubiger einer Stiftung, der Stifter, Zustifter und ehemalige und aktuelle Stiftungsratsmitglieder\u00bbein Beschwerderecht, wenn sie ein \u00abInteresse\u00bb daran haben, dass die Verwaltung der Stiftung mit Gesetz und Stiftungsurkunde im Einklang steht. Diesen Kompromiss akzeptierte nun auch der Nationalrat.Die Zustimmung zur Honorierung von Stiftungsr\u00e4ten w\u00e4re notwendig f\u00fcr die Zukunft des Stiftungsstandorts und den anstehenden Generationenwechsel in Stiftungsr\u00e4ten gewesen, da eine verl\u00e4ssliche, einheitliche Praxis nicht existiert. Der Ball liegt nun wieder bei den kantonalen Steuer\u00e4mtern. Der von SwissFoundations immer schon verfolgte Ansatz \u00fcber einen Dialog , mit den Beh\u00f6rden f\u00fcr eine Verbesserung der Situation einzustehen, \u00a0hat damit wieder an Bedeutung gewonnen. Wir sind zuversichtlich, dass auf diesem Weg die Wichtigkeit einer angemessenen Honorierung f\u00fcr die Qualit\u00e4t des Stiftungsstandorts aufgezeigt werden kann.Die Regelung des Beschwerderechts der Stiftungsaufsichtsbeschwerde ist in den Augen von SwissFoundations mit einer abschliessenden Liste verfehlt. Es w\u00e4re essenziell gewesen, die urspr\u00fcngliche Formulierung eines \u00abberechtigten Kontrollinteresse\u00bb bei der Normierung der Stiftungsaufsichtsbeschwerde beizubehalten, um eine Popularklage zu verhindern. Es ist bei diesem Vorstoss nie darum gegangen, bestimmten Personengruppen einen einfachen Zugang zu den Gerichten zu erm\u00f6glichen, sondern vielmehr einen breiten Schutz der Stiftung bei berechtigten Kontrollverlangen, und nur dabei, sicherzustellen. Die im Kompromissvorschlag angenommene Formulierung des einfachen \u00abInteresses\u00bb ist darum unzureichend.SwissFoundations bedauert dieses Ergebnis, zumal alle Eingaben des Verbands w\u00e4hrend des gesamten Gesetzgebungsprozesses mit wiederholter Dringlichkeit auf eine Regelung dieser Punkte hingewiesen haben.Zus\u00e4tzlich wurden im Rahmen der Revision des Stiftungsrechts noch folgende Punkte beschlossen: die Ausdehnung der heute bestehenden M\u00f6glichkeit eines \u00c4nderungsvorbehalts des Stifters in der Stiftungsurkunde (Art. 86a ZGB) neu auch auf Organisations\u00e4nderungen sowie die Vereinfachung unwesentlicher \u00c4nderungen der Stiftungsurkunde (Art. 86b ZGB). Diese Anpassungen sind zwar zu begr\u00fcssen, aber am Ende doch nur reine Kosmetik.Die Chance der tats\u00e4chlichen St\u00e4rkung des Stiftungsstandorts wurde vergeben. Das Gesch\u00e4ft geht jetzt in die Schlussabstimmung."}